Warum eine "Lange Nacht der Filmemacher"
Im März 2007 trat eine kleine unscheinbare Gruppe von Jung-Cinéasten - allesamt Mitglieder des eigens dafür gegründeten Filmbrunch e.V. - eine Reise "cinéastischen Ausmaßes" an, um in Dresden ein gleichnamiges Event namens Filmbrunch zu etablieren. Die Idee war simple: Die Gäste bringen einen Beitrag zum Büffet mit, teilen sich diesen mit dem Tischnachbarn, Imagebei welchen es sich auch mal um einen Kameramann, Regisseur und/oder Schauspieler(in) handeln könnte, lernen sich kennen und befinden im Anschluss gemeinsam mit den soeben neu gefundenen Freunden über den Rang der im Nachgang kostenlos gezeigten Filme von (semi)professionellen Filmemachern. Die Filmemacher erhalten Promo, Getränke gibt es an der Kinobar und so sind alle Beteiligten zufrieden.

Der Filmbrunch war und ist bewusst klein und alternativ gehalten, doch es ist viel passiert! Die Medienstudenten von damals haben gut gehende Firmen aufgebaut, der eine oder andere ursprüngliche Laiendarsteller tauchte mittlerweile in einem Kinofilm auf und wer (von damals) es in der Medienbranchen direkt nicht zum Erfolg brachte, der hat in irgend einer Weise doch mittelbar etwas damit zu tun.

Kurz gesagt: Die Kommerzialisierung des gemeinsamen Kaffeetrinkens droht und hiergegen hilft  nur noch die Flucht nach vorn!

Ein Main-Event zum Filmbrunch musste also her. Ein Ort, an welchem jeder Filmemann, der "davon leben möchte, ohne sich dafür schämen zu wollen", den Weg nach Dresden wagen, sich auf einen regen Austausch zu diesmal auch kommerziell orientierten Projekten freuen, über Finanzierung der einen oder anderen "Wahnsinnsidee" austauschen kann. Sprich: Um einmal etwas wichtiger und größer sein zu können, als es das Gentlemen's Agreement aller Filmbruncher eigentlich gebietet.

Und so veranstalten wir am 5. Juni 2010 erstmals im Thalia Kino in Dresden die

"Lange Nacht der Filmemacher".

 
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